Cover-Trilogie

Der Umschlag der Nummer 10 mit einer Photographie von Maxime Wennegers bricht bewusst mit der bisher verfolgten Logik der Triptychen. Sie stellt ein Einzelstück dar, das die bisherigen Serien schliessen und das zehnjährige Jubiläum der Zeitschrift begehen soll.

Der Umschlag beabsichtigt ein Maximum an Information zu Tsantsa weiterzugeben: Eine starke Präsenz des Menschen (Mann, Frau oder beides, wie bis anhin wird weiter mit der Androgynität gespielt) und ein Scan von 180 Grad, also ein Bild das auch die Seitenansichten des Menschen zeigt, anstatt nur bestimmte Aspekte von ihm. Daraus resultiert in einer gewissen Weise ein Geisterbild, das mit Präsenz und Abwesenheit spielt. Das Wesen des Menschlichen ist die Frage, welche die Ethnologen umtreibt, aber es kann nicht die Antwort sein.